»If you want to win anything - a race, yourself, your life - you have to go a little bit berserk!« – George Sheehan

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Kaliua-Kona, Hawaii. Ich komme!

27. September 2014. 7:35 Uhr. Alcudia, Mallorca / Spanien.

Startschuss für die Agegrouper zum IRONMAN Mallorca und ich mittendrin. Für knapp 2500 Athleten begann die wilde Hetzjagd nach genau 50 Qualifikationsplätzen für die IRONMAN Weltmeisterschaften am 10. Oktober 2015 auf Hawaii. Für meine Altersklasse, die AK 18 – 24, waren zwei Plätze reserviert. Für mich bedeutete es also, dass ich 3,8 km schneller schwimmen, 180 km schneller Rad fahren und 42,195 km bzw. einen Marathon schneller laufen musste als 48 meiner Konkurrenten. Auch bedeutete dies, dass ich – wenn ich die Quali schaffen wollte – über fast alle meiner Grenzen hinausgehen musste. Ich musste neue persönliche Bestzeiten beim Schwimmen, dem Marathon und der Gesamtzeit eines IRONMANs aufstellen. Einzig und allein die Bestzeit über 180 km musste ich nicht unterbieten, bin ich sie schließlich Anfang August beim Ostseeman schon in 4:46 auf einem 3 km zu kurzen und deutlich einfacheren Kurs gefahren. Nebenbei durfte ich noch eine Bestmarke in mentaler Stärke und beiden Wechselzonen aufstellen. Sollte ich dieses Kunstwerk von fünf bzw., wenn man beide Wechselzonen separat zählt, sechs neuen Bestzeiten schaffen, sollte die Hawaiiquali machbar sein.

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Mallorca

Nun bin ich seit Freitag auf Mallorca. Der erste Schock über ein demoliertes Schaltauge am Rad ist verdaut und das Rad ist mittlerweile wieder heile und die Schaltung wieder ordentlich eingestellt.

Die Schwimm-, Rad- und Laufstrecke ist jeweils angetestet und komplett bekannt und so warte ich eigentlich nur noch auf Samstag 7:35 Uhr. Die letzten Trainingseinheiten sind erledigt, die Wade und Achillessehne sind ruhig und so darf die Form kommen. Heute dachte ich am Ende meiner letzten Radausfahrt, dass ich wohl noch nie so optimal vorbereitet für einen Wettkampf und noch nie so fit war. Eigentlich kann der IRONMAN daher am Samstag ja nur gut werden. Eigentlich. Schade nur, dass auf 225,995 km so unglaublich viel passieren und ich meine Altersklassenkonkurrenz so unheimlich schlecht einschätzen kann, sodass auf mich doch eine große Überraschungskiste wartet. Nach einmal Magenkrämpfen in Frankfurt und einer verletzungsbedingten Schwächung auf Lanzarote hoffe ich einfach, dass bei meinem dritten Einzelstart über die Langdistanz einfach endlich alles gut geht und der Knoten für eine anständige Zeit platzt. Ich finde zumindest, dass ich es mir verdient hätte!

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Erfolgreiche IRONMAN®-Vorbereitung

Die letzten drei Wochen vor dem IRONMAN® Mallorca laufen. Logische Konsequenz davon ist, dass das Training nun heruntergefahren wird. Die Regeneration gewinnt von Tag zu Tag an Bedeutung. Taperphase nennen wir Sportler das. Damit neigt sich die Vorbereitungszeit dem Ende zu. Die Hauptarbeit ist gemacht oder mit dem Ende dieser Woche abgeschlossen.

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VOLLE KONZENTRATION FÜR MALLORCA

Nach meinem Ironman auf Lanzarote, der bekannten Verletzung in der Wade und dem Trainings- und damit dem Saisoneinstieg in die zweite Hälfte des Jahres hat mir mein Trainer einen Trainingsplan für die letzten zwölf Wochen vor dem Ironman Mallorca geschrieben. Zwölf Wochen oder auch knapp drei Monate. Das kann viel Zeit sein, muss es aber nicht. Diese zwölf Wochen sind nicht nur gespickt mit massig Training und noch viel mehr Tempo, sondern auch mit neun Wettkämpfen – inklusive eben dem Ironman auf Mallorca als krönender Abschluss. Drei davon sind Laufwettkämpfe, die ich alle als lockere Trainingsläufe mitnehme. Zwei davon sind beim Kiel.Lauf sogar wie angekündigt als Doppelstart, um den letzten langen Lauf unter Wettkampfbedingungen durchzuspielen.

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Einstieg in die 2 Saisonhälfte

Nach meiner verletzungsbedingten Absage von der Mitteldistanz beim Extreme Man in Düren habe ich zwei weitere Wochen weitestgehend pausieren müssen und konnte somit vor drei Wochen wieder mit dem Training einsteigen. Vor zwei Wochen begann ich somit am 22. Juni über die verlängerte Olympische Distanz über 1,5 – 60 – 10 in Bad Bodenteich mein „Comeback“ oder auch den Einstieg in die zweite Saisonhälfte, auch wenn ich in der ersten Hälfte nur vier wirkliche Wettkämpfe und davon nur zwei in 2014 absolviert habe.

Bad Bodenteich lief erstaunlich gut für den Trainingszeitpunkt nach der Verletzung. Das Schwimmen war knapp 300 m zu lang und mit einer Splitzeit von 1:27 min auf 100 m kann ich für diese Saison nicht zufrieden sein, für den Verletzungszeitraum und das bitterkalte Wasser von knapp 15,5 ℃ und einer abgeschlagenen Schwimmbrille, die ich mir somit nach 600 m wieder neu aufsetzen musste, hingegen schon. Die Radstrecke war wie schon im Vorjahr ein Genuss. Windanfällig und hügelig – genau mein Terrain also. Leider hatten wir in der zweiten 30km Runde Aquaplaning, sodass ich dort aus Sicherheit Tempo rausgenommen habe. Der Lauf stand ganz im Zeichen von schmerzfrei ankommen, sodass am Ende „nur“ der fünfte Platz in der Gesamtwertung, aber der Altersklassensieg herausgesprungen ist. Damit war ich echt zufrieden und wirklich happy über den Wiedereinstieg! Bad Bodenteich mausert sich immer mehr zu einem meiner Lieblingswettkämpfe…

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Absage

Physiotherapie, Arztbesuche, Massage, Kompressionsstrümpfe und Sportpause haben leider bisher noch nicht das gewünschte Ergebnis erzielt: Meine Wade ist auf dem Rad nur leicht und zum Laufen gar nicht belastbar. Die Schmerzen sind leider immer noch da.
Ich habe mich daher entschieden die Vernunft dem Herzen vorzuziehen und meinen Start beim Extreme Man in Düren am Wochenende über die Mitteldistanz abzusagen. Das schmerzt im Herzen, zumal ich dort viele Vereinskollegen und den Ironman Weltmeister Frederik van Lierde getroffen hätte, aber wenn ich mit Schmerzen 90 km Rad fahren und danach noch einen Halbmarathon humpeln müsste, dann hat das schlichtweg keinen Sinn!
Ich befinde mich jetzt neuerdings in Behandlung der Holstein Reha hier in Kiel. Das sind die Physiotherapeuten, die auch die Profis von Holstein Kiel und die Footballer der Baltic Hurricanes behandeln – die Topadresse Kiels! Aktueller Plan ist es nun wieder in das Athletiktraining für den Oberkörper und den Rumpf einzusteigen und zu gucken, dass ich am Wochenende auch mal wieder mit viel Armarbeit im Wasser bin. Außerdem versuche ich die freie Zeit nun viel am Schreibtisch zu verbringen, damit ich mit meiner Bachelorarbeit schneller durch bin und dann hoffentlich ab Juli gar keine Uni mehr im Hinterkopf haben muss.

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RENNBERICHT IRONMAN® LANZAROTE

17. Mai 7:00 Uhr Perto del Carmen, Lanzarote. Startschuss für die 23. Auflage des Ironman Lanzarotes und ich war dabei. Für viele Athleten beginnt mit dem Startschuss und in den Minuten davor eine Reise ins Ungewisse, doch ich war einfach nur glücklich an der Startlinie zu sein, hatte das das Schicksal mir doch in der letzten Woche einige dicke Steine in den Weg gelegt. So hatte ich mich vorher an meiner rechten Wade verletzt und bin mit einem dicken Kompressionsverband nach Lanzarote angereist, musste mir dort in der Wettkampfwoche erst einmal einen freien Physiotherapeuten organisieren, der mich dann glücklicherweise am Donnerstag durchkneten, tapen und Blockaden lösen konnte. Zu guter Letzt fuhr mir am Freitag noch ein Engländer mit seinem E-Bike in mein Zeitfahrrad, sodass ich drei Stunden vor dem Rad Check-in noch einmal schnell die Bremse wechseln lassen musste.

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Fitness-Armband | vivofit | Garmin

Nach einigen Statusupdates und Sponsoringankündigungen gibt es heute mal wieder einen Bericht der anderen Art. Dieser Artikel dreht sich um das Vivofit Fitnessarmband von Garmin. Ich berichte eh viel zu selten von meinem Material und bin umso dankbarer, dass ich dieses Gerät von Garmin gestellt bekommen habe. Danke! Wichtig ist, dass Garmin mich nicht zu diesem Bericht gezwungen hat und dieser daher ganz allein meine eigene Meinung widerspiegelt! Da ich das Band nun schon ein paar Wochen besitze, hatte ich die Möglichkeit diverse Tests damit durchzuführen und fühle mich in der Lage ein authentisches Fazit über die Funktionen ziehen zu können. Wer also eine reine Produktvorstellung braucht, der kann dazu beispielsweise auf die sehr ausführliche Beschreibung im Blog von Runningcherry zurückgreifen: LINK

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You're wellcome!

Alle guten Dinge sind drei. Nach Dextro Energy und newline möchte ich heute meinen dritten neuen Partner wellyou vorstellen. wellyou ist eine Fitnessstudiokette aus Norddeutschland. Ich bin dort schon seit Oktober 2012 Mitglied und sehr zufrieden. wellyou unterstützt mich zukünftig mit einer kostenlosen Mitgliedschaft und Startkostenübernahmen bei örtlichen Laufveranstaltungen.

Ursprünglich war ich nie der Verfechter von Fitnessstudios, bin aber mittlerweile von dem Konzept von wellyou echt überzeugt. Öffnungszeiten von 6 bis 24 Uhr ermöglicht Training zu fast jeder Tageszeit für einen verrückten Tim, egal ob am Samstagabend bis 23 Uhr auf dem Laufband oder am Sonntag in der Frühe. Die gegebenen Kurse sind Cyber-Kurse, die von Trainern über Bildschirme geleitet werden. So werden täglich insgesamt bis zu 50 Kurse angeboten und wenn ich meine lange Spinningeinheit von beispielsweise vier Stunden fahre, kann ich vier bis fünf Spinningkurse mitfahren und habe auf jeden Fall immer ein freies Rad. Für die Verfechter des Outdoorsports gibt es ein Lauf- und demnächst auch ein Radteam.

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USEDOM 2014

Ich komme gerade von meiner ersten sportlichen Reise in 2014 wieder. Diese führte mich zum Laufen auf die schöne Sonneninsel Usedom. Sonnig war es nicht die ganze Zeit, dafür wurden wir aber die gesamte Zeit von Regen verschont. 2013 war ich Mitte April schon mal dort - ja, und gute Dinge soll man bekanntlich nicht austauschen.

Das verlängerte Wochenende war wieder erlebnisreich und für meine beiden Beine definitiv auch anstrengend.
Nebenbei habe ich einmal mehr Läufer kennengelernt, die ich bisher nur von Twitter kannte. Das war wirklich nett. Danke dafür! Im Zuge des Wochenendes durfte ich auch  wieder als Fotomodel vor die Kameralinse. Ich finde, dass dabei ein paar coole Bilder herausgekommen sind. Eine kleine Galerie findet hier dazu in meiner Medienabteilung.

»Fotosession Usedom ı April 2014«

Danke an André Pristaff für die gute Fotosession am Ostseestrand von Usedom!

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